Versuchte gefährliche Körperverletzung mittels Einwegrasierer an Kindern

(pm/fsm) – Am Mittwochnachmittag kam es laut Mitteilung der Bundespolizei in der Toilettenanlage im Frankfurter Hauptbahnhof zu einem Zwischenfall. Ein polizeibekannter, psychisch labiler 50-jähriger Mann stach, ohne ersichtlichen Grund, mit einem Einwegrasierer in der Hand in die Richtung von drei Kindern im Alter von 7 bis 12 Jahren.

Die Kinder konnten dem glücklicherweise ausweichen und wurden durch den Rasierer nicht verletzt. Ein 10-jähriger Junge stieß jedoch beim Ausweichen gegen eine Wand und zog sich hierdurch eine Beule am Kopf zu. Es bedurfte hier keiner ärztlichen Versorgung.

Im Anschluss an die Befragung und die Strafanzeigenaufnahme im Beisein eines Betreuers durften die Kinder zurück zur Jugendfreizeit.

Der 50-jährige Täter wurde vorläufig festgenommen und zur Wache verbracht. Bei einer Durchsuchung konnten bei dem Mann mehrere Einwegrasierer aufgefunden werden.

Erst am Dienstagabend belästigte er am Vorplatz des Frankfurter Hauptbahnhofs Mitglieder der Religionsgemeinschaft Zeugen Jehovas und trat im Rahmen der anschließenden Kontrolle einem Beamten gegen das Bein. Der 50-Jährige wurde im Anschluss an die strafprozessualen Maßnahmen aufgrund von mangelnden Haftgründen wieder auf freien Fuß gesetzt.