Bundesweiter Town & Country Stiftungspreis: 2.000 Euro für regionale Kinder- und Jugendprojekte

(pm/fsm) – Der Town & Country Stiftungspreis geht ins zehnte Jahr: Auch 2022 unterstützt er mit insgesamt fast 600.000 Euro gemeinnützige Einrichtungen, Vereine und Initiativen in ganz Deutschland, die sich für benachteiligte Kinder und Jugendliche einsetzen.

In der ersten Phase erhalten mehr als 500 Projekte je 1.000, im Herbst die herausragenden unter ihnen noch einmal 5.000 Euro.

Geht es nach Nadine Opitz, Town & Country Franchise-Partnerin in Frankfurt am Main, gebührt diese Auszeichnung allen Projekten, die sie betreut. Als eine der rund 240 Stiftungsbotschafter vertritt sie die in Erfurt ansässige Town & Country Stiftung vor Ort, hält den Kontakt zu den überwiegend Ehrenamtlichen und übergibt auch die Stiftungspreise: „Sie fangen Kinder und Jugendliche auf, die mehr zu tragen haben als andere, deren Weg ins Erwachsenenleben weniger leicht ist – was Sie für die jungen Menschen und letztendlich auch für uns als Gesellschaft leisten, kann man gar nicht genug würdigen!“, dankte Nadine Opitz den ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter:innen. Stellvertretend für die Stiftung mit Sitz in der Thüringer Landeshauptstadt überreichte sie die symbolischen 1.000-Euro-Schecks an die beiden geförderten Projekte:

• „Zeit-Raum“ für trauernde Kinder schenkt diesen Zeit und Raum in einer Kindertrauergruppe, die von qualifizierten Trauerbegleiter des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Frankfurt/Rhein-Main begleitet und vom Deutschen Kinderhospizverein e. V. geleitet wird. Der Austausch mit anderen Betroffenen ermöglicht es den jungen Menschen, mit der Trauer, aber nicht nur in der Trauer weiterzuleben. In Frankfurt-City wird mit diesem Angebot eine Versorgungslücke geschlossen; die Fördersumme fließt in Raumkosten, Material und gemeinsame Unternehmungen.

• Das Projekt Stadt-Teil-Habe des Frankfurter Sozialunternehmens ZuBaKa (kurz für Zukunftsbaukasten) gGmbH unterstützt 80 Jugendliche mit und ohne Migrationserfahrung dabei, sich ihren sozialen Raum zu erschließen und sich in ihrem Umfeld zu orientieren. Es lädt die jungen Menschen ein, in Projektgruppen ihr Viertel und die vorhandenen Freizeit- und Bildungsangebote zu entdecken, Neues zu lernen und auszuprobieren. Sie können ihre Ideen für die Gestaltung des Stadtteils umsetzen, erfahren so Selbstwirksamkeit und entwickeln Selbstbewusstsein. Der Förderbetrag ermöglicht den Jugendlichen die Realisierung eigener Vorhaben, etwa eines Fotoprojekts und einer Stadteilzeitung.

Der 10. Town & Country Stiftungspreis fördert so erneut deutschlandweit soziales Engagement für sozial, geistig und körperlich benachteiligte Kinder und Jugendliche. 2022 widmet er sich unter dem Akzent #besonders_anders den hohen psychischen Belastungen, denen Kinder und Jugendliche in diesen Zeiten ausgesetzt sind, fördert in diesem Zusammenhang Bildung, Therapie und Seelsorge, Integration und Inklusion. Dafür unterstützt er wie jedes Jahr Bildungseinrichtungen, Vereine und viele andere, die sich für Chancengleichheit unabhängig von Herkunft, Geschlecht, sozialem oder religiösem Hintergrund einsetzen – und so jungen Menschen bessere Perspektiven eröffnen.

Die Town & Country Stiftung wurde 2009 von Gabriele und Jürgen Dawo gegründet, zunächst um unverschuldet in Not geratenen Bauherren und deren Familien zu helfen. Bald kam der jährlich verliehene Stiftungspreis dazu: Dieser unterstützt gemeinnützige Einrichtungen, die sich für sozial benachteiligte, kranke oder behinderte Kinder und Jugendliche einsetzen.
In diesem Rahmen werden bundesweit jährlich 500 gemeinnützige Einrichtungen und Projekte mit je 1.000 Euro gefördert. „Jedes Jahr sind wir – auch nach nun schon einem Jahrzehnt – aufs Neue überrascht und begeistert von der Vielfalt bürgerschaftlichen Engagements in unserem Land“, freut sich Stiftungsvorstand Christian Treumann: „Es fällt unserer Jury immer wieder schwer, unter den vielen, oft sehr kreativen und stets leidenschaftlichen Initiativen für jedes Bundesland nur eine herausragende auszuwählen, die dann auf der Town & Country Stiftungsgala im Herbst mit weiteren 5.000 Euro prämiert wird.“

Weitere Informationen zur Town & Country Stiftung unter: http://www.tc-stiftung.de

Auf dem Foto: Kerstin Schäfer (links) und Dr. Angela Reither-Möschter (rechts) vom Deutschen Kinderhospizverein e. V. erhielten den symbolischen Spendenscheck von Town & Country Stiftungsbotschafterin Nadine Opitz (Mitte).

Foto: Deutscher Kinderhospizverein e. V./ Dr. Angela Reither-Möschter