„Am Donnerstag gehört die Stadt der Eintracht“ – Informationen der Frankfurter Stadtverwaltung

(pm/fsm) – Im Falle eines Sieges von Eintracht Frankfurt im UEFA Europa League-Endspiel am Mittwoch wird sich die Frankfurter Innenstadt am Donnerstag den ganzen Tag lang fest in Eintracht-Hand befinden.

Polizei, Feuerwehr, Eintracht Frankfurt und die Stadtverwaltung rechnen mit über 100.000 Fans, die in die Frankfurter Innenstadt strömen werden, um den Triumph gebührend zu feiern und ihre Pokalhelden am Römerberg hochleben zu lassen.

Da aufgrund der im Falle eines Finalsiegs erwarteten Menschenmassen und der mit den Feierlichkeiten einhergehenden Dynamik mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen ist, bittet die Stadtverwaltung eindringlich, den Innenstadtbereich zu meiden, sofern dies möglich ist. Jeder, der kein Fußballfan ist und nicht mit der Eintracht feiern möchte, ist gut beraten, an diesem Tag vorsorglich die Frankfurter Innenstadt zu umgehen. Insbesondere Arbeitnehmer mit Anspruch auf Homeoffice, Pendler aus dem Umland, aber auch Tagesausflügler sollten sich bewusst sein, dass sich an diesem Tag die An- und Abreise, vor allem mit dem Auto und dem ÖPNV, aufgrund des schieren Andrangs schwierig bis unmöglich gestalten kann.

Damit etwaige Feierlichkeiten friedlich und möglichst reibungslos ablaufen, bittet die Stadtverwaltung Arbeitnehmer, Frankfurter und alle, die an diesem Tag nicht zwingend in die Frankfurter Innenstadt kommen müssen, folgende Botschaft zu beherzigen: „Am Donnerstag gehört die Stadt der Eintracht“.

Wer diesen Hinweis nicht ernst nimmt, muss damit rechnen, bis in die späten Abendstunden in der Innenstadt festzusitzen. So könne es durchaus möglich sein, dass Parkhäuser gesperrt werden und der Straßenbahnverkehr zwischen Konstablerwache und Hauptbahnhof eingestellt werden müsse.

Die Stadt weist ferner darauf hin, dass zur Vorbereitung einer möglichen Veranstaltung vier Parkhäuser im Innenstadtbereich am Donnerstag, 19. Mai, in der Zeit von 6 Uhr morgens bis 24 Uhr gesperrt bleiben. Diese sind das Parkhaus Dom Römer, das Parkhaus Hauptwache, das Parkhaus Kaiserplatz sowie das Parkhaus Konstabler. Diese vier Parkhäuser werden auch in dem Falle gesperrt bleiben, falls es keinen Empfang für die Eintracht am Römerberg geben wird.

Abschließend sei explizit darauf hingewiesen, dass zwar nur im Falle eines Finalsieges eine Feier rund um den Römerberg stattfinden soll. Aufgrund der Spontaneität des Ereignisses wird es aber auch im Falle einer Niederlage zu vorbereitenden Aufbauten und damit einhergehenden Verkehrsbeeinträchtigungen im Innenstadtbereich kommen. Da es sich zudem um einen regulären Arbeitstag handelt, werden speziell Arbeitnehmer und jene, die sich am Donnerstag nicht aus einem zwingenden Grund in der Frankfurter Innenstadt aufhalten müssen, gebeten, rechtzeitig Alternativen zu planen.

Kein Betrieb von Außengastronomie rund um den Römerberg

Aus Sicherheitsgründen widerruft das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) zeitweise die Erlaubnis, auf öffentlicher Fläche Außengastronomie zu betreiben oder Waren auszulegen. Davon betroffen ist die mögliche Feierzone rund um den Römerberg.

Darüber hinaus bittet das ASE Gewerbe- und Gastronomiebetriebe, als Vorsichtsmaßnahme den öffentlichen Straßenraum in der Innenstadt so wenig wie möglich zu beanspruchen. Sitzmöglichkeiten in der Außengastronomie sollten geräumt oder auf ein absolutes Mindestmaß reduziert werden. Das ASE bittet zudem, Kundenstopper sowie Warenauslagen an dem Tag nicht auf die Gehwege zu stellen.

U-Bahnen mit mehr Platz, drei Straßenbahnlinien umgeleitet

Auch der öffentliche Nahverkehr wird von der möglicherweise stattfindenden Siegesfeier der Eintracht auf dem Römerberg am Donnerstag berührt. Die meisten U-Bahnlinien behalten ihr großes Platzangebot durch lange Züge über die Berufsverkehrszeit hinaus bei.

Die Straßenbahnlinien 11, 12 und 14 werden voraussichtlich ab 6 Uhr morgens nicht über die Altstadtstrecke verkehren können. Zwischen Börneplatz und Hauptbahnhof fahren sie eine Umleitung über Sachsenhausen.

Ab etwa 10 Uhr ist damit zu rechnen, dass die Station Dom/Römer gesperrt wird. Die U-Bahnlinien U4 und U5 werden die Station dann ohne Halt durchfahren.

Für die Fans empfiehlt sich zur An- und Abreise der öffentliche Nahverkehr. Wenn auch nicht direkt um die Ecke, so bieten doch insbesondere S-Bahnen, U-Bahnen und Straßenbahnen im dichten Frankfurter Netz gute Verbindungen bis zu nahegelegen Stationen und Haltestellen.

Sollte die Eintracht in Sevilla wider Erwarten nicht gewinnen, fahren die Bahnen am Donnerstag, 19. Mai, regulär.

Foto: Markus Sommerfeld