„Piazza-Ambiente tut Frankfurt gut“ – Oberbürgermeister Feldmann unterstützt Dehoga-Forderung nach erweiterter Außenbestuhlung

(pm/fsm) – Es ist eine der Säulen des „Frankfurt-Plans“: Gemeinsam mit dem damaligen Verkehrsdezernenten Klaus Oestlerling setzte Oberbürgermeister Peter Feldmann 2020 durch, dass Kneipen und Restaurants ihre Außenbereiche ausweiten können.

Die Entscheidung führte zu einer deutlichen Belebung von Straßen und Plätzen – und half Frankfurts Gastronomie durch die Krise. Jetzt sei es an der Zeit, die Erfolgsgeschichte weiterzuschreiben, so das Stadtoberhaupt. Damit stellt sich Feldmann an die Seite des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga), der eine Verlängerung der Sonderregelung bis 2024 ins Spiel gebracht hatte.

„Corona ist noch nicht vorbei“, so Feldmann. „Sollten die Zahlen wieder steigen, könnte es erneut Einschränkungen geben. Dann ist jeder Stuhl draußen Gold wert. Wenn wir das Rad im Herbst zurückdrehen, erweisen wir den Gastwirtinnen und –wirten einen Bärendienst.“ Die Betriebe seien darüber hinaus auf eine höhere Auslastung angewiesen, da sie die dramatisch steigenden Preise nicht komplett an ihre Kunden weitergeben könnten: „Ohne großzügig dimensionierten Außenbereich wird das für viele schwer.“

Die Frankfurterinnen und Frankfurter hätten das neue Draußen-Gefühl in den vergangenen Jahren schätzen gelernt: „Das Piazza-Ambiente tut Frankfurt gut – und dort, wo es Konflikte gibt, kann man doch miteinander reden. Wegen einiger weniger Probleme jetzt eine Regelung auf den Prüfstand zu stellen, die bei den Menschen auf überwältigende Zustimmung stößt, ist der falsche Weg.“

Der Oberbürgermeister betonte, dass die Verlängerung der Sonderregelung bis 2024 auch aus anderen Gründen ein wichtiges Signal sei: „Die Gastronomie hat in der Corona-Krise einen großen Teil der Last geschultert. Das Geschäft kam über Wochen und Monate faktisch zum Erliegen, noch bis weit in dieses Jahr hinein gab es starke Einschränkungen. Trotzdem haben die Betriebe mitgemacht, Abstandsregeln umgesetzt, den Impfstatus überprüft, Gästedaten aufgenommen. Dafür schulden wir der Branche unseren Dank.“