Polizei meldet Gewahrsamnahmen nach erneuten Straßenblockaden

(pm/fsm) – Nachdem es in der vergangenen Woche zu verschiedenen Störaktionen und Straßenblockaden im Frankfurter Stadtgebiet gekommen ist, versuchten auch am gestrigen Mittwoch wieder einige Personen den morgendlichen Berufsverkehr an drei Knotenpunkten zum Erliegen zu bringen.

Durch das schnelle Einschreiten gelang es den Polizeikräften, die jeweiligen Verkehrsbereiche zügig frei zu räumen und die zum Teil festgeklebten Personen in Gewahrsam zu nehmen.

Insgesamt wurden am gestrigen Tag knapp 30 Teilnehmende in Gewahrsam genommen, von denen15 Personen bereits an den Aktionen der vergangenen Tage beteiligt waren und dem polizeilichen Gewahrsam zugeführt wurden. In einigen Fällen wurde die Fortdauer der Maßnahme am gestrigen Tag durch die zuständige Richterin bis Montag festgelegt. Darüber hinaus wurden Platzverweise erteilt, die sich je nach Beteiligungsgrad und -häufigkeit in Dauer und Umfang unterscheiden. Sie reichen von 24 Stunden bis hin zu fünf Tagen für ausgewiesene Zonen bzw. Bereiche im Stadtgebiet. Zudem erhielt bislang ein Teilnehmer nach seiner Entlassung aus dem Gewahrsam die Auflage, regelmäßig bei der für seinen Wohnort zuständigen Meldebehörde vorstellig zu werden.

Zu kurzfristigen Verkehrsbeeinträchtigungen kam es auch am Donnerstagmorgen im Bereich der Zufahrt zur Friedberger Landstraße von der BAB 661. Nach wenigen Minuten war die Fahrbahn durch die Einsatzkräfte geräumt. Die Personen wurden anschließend dem Gewahrsam im Polizeipräsidium zugeführt.