158 Bundespolizisten feierlich am Flughafen Frankfurt vereidigt

(pm/fsm) – Seit dem 1. September versehen 158 frischgebackene Bundespolizistinnen und -polizisten ihren Dienst am größten Verkehrsflughafen Deutschlands. Die 121 Polizeimeisterinnen und -meister sowie 37 Polizeikommissarinnen und -kommissare leisteten am 28. September im Beisein ihrer Dienstvorgesetzten ihren Diensteid auf das Grundgesetz.

Kerstin Kohlmetz, Präsidentin der Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main, betonte in ihrer Rede den Schutz der Freiheit und die Sicherheit der Bürger als zentrale Aufgabe der Sicherheitsbehörden: „Freiheit ist ohne Sicherheit nicht denkbar.

Sie alle stehen täglich dafür ein, dass diese Werte im Gleichgewicht gehalten werden. Als Polizeibeamte haben Sie sich für einen Beruf entschieden, in welchem Gesellschaft und Bürger mehr von Ihnen verlangen, als von vielen anderen. Von Ihnen wird erwartet, dass Sie einschreiten, wenn es für andere ernst oder sogar gefährlich wird.“ Das Blechbläserquintett des Bundespolizeiorchesters München sorgte für die musikalische Untermalung der feierlichen Vereidigung.

Für die aus dem gesamten Bundesgebiet stammenden Beamtinnen und Beamten bietet der Frankfurter Flughafen einen vielfältigen und interessanten Einsatzbereich mit internationalem Publikum. Die jungen Bundespolizisten haben in ihrem Aufgabenfeld komplexe und schnelle Entscheidungen in den unterschiedlichsten Themenfeldern zu treffen. Diese erfordern nicht nur ausgeprägtes Fachwissen, sondern auch ein hohes Maß an sozialer und interkultureller Kompetenz.

Die Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main hat rund 2.600 Mitarbeiter. Im Jahr 2020 wurden – trotz der coronabedingt niedrigen Fluggastzahlen – 88.000 verbotene Gegenstände bei den Luftsicherheitskontrollen aufgefunden. Darüber hinaus erzielten die Bundespolizisten 12.100 Fahndungstreffer und stellten mehr als 16.500 Straftaten fest, darunter etwa
1.000 Urkundendelikte.

Foto: BPol