Dehnungsfugenbrand im Sankt Katharinen-Krankenhaus

(pm/fsm) – Am frühen Freitagmorgen meldete die automatische Brandmeldeanlage des Sankt Katharinen-Krankenhauses einen Brand, wie die Feuerwehr in einer Pressemitteilung berichtet.

An der Auslösestelle der Brandmeldeanlage war ein leichter Brandgeruch durch die erkundenden Einsatzkräfte wahrnehmbar. Nach weiteren Erkundungsmaßnahmen konnte eine leichte Verrauchung im Bereich der Radiologie festgestellt werden. Ursache war ein Dehnungsfugenbrand im Dachbereich des eingeschossigen Anbaus. Die Dachhaut wurde auf einer Länge von 4 Metern im Bereich der Dehnungsfuge geöffnet und der Schwelbrand mit Netzmittel versetztem Löschwasser gelöscht. In dem unterhalb der Dehnungsfuge liegenden Raum wurde das Wasser sofort wieder aufgenommen. Somit konnte ein Wasserschaden, an den sehr teuren Diagnostik-Geräten der dort befindlichen Radiologie verhindert werden.

Es gab keine Verletzten und Patienten waren durch den Brand nicht gefährdet.

Dehnungsfugen können in der Tiefe nicht eingesehen werden und sind daher schwer auf ein Weiterschwelen des Brandes zu kontrollieren. Aus diesem Grund wurde die Brandstelle mittels Wärmebildkamera erneut kontrolliert. Nach der Kontrolle konnte der Erfolg der Löschmaßnahme bestätigt werden.

Insgesamt waren 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr Frankfurt an dem Einsatz beteiligt. Über die Schadenhöhe und die Brandursache können keine Angaben gemacht werden.