Fraport erhält 160 Millionen Euro für Aufrechterhaltung der Flughafeninfrastruktur während des ersten Lockdowns

(pm/fsm) – Die Fraport AG erhält von der Bundesrepublik Deutschland und vom Land Hessen einen Ausgleich in Höhe von insgesamt rund 160 Millionen Euro für im ersten Lockdown des vergangenen Jahres am Flughafen Frankfurt entstandene, ungedeckte Vorhaltekosten.

Hierüber haben Andreas Scheuer (Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur) und Tarek Al-Wazir (Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen) am Freitag die Fraport AG informiert und den entsprechenden Bescheid des Bundes überreicht. Der Betrag wirkt sich in voller Höhe positiv auf das operative Konzernergebnis (EBITDA) aus und stärkt damit das Eigenkapital der Fraport AG.

Bereits im Februar dieses Jahres hatten sich der Bund und die Länder grundsätzlich auf entsprechende Hilfen für mehrere deutsche Flughäfen verständigt. Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG: „Wir befinden uns immer noch in der größten Krise der modernen Luftfahrt, die hohe Verluste verursacht. Wir haben den Flughafen Frankfurt durchgängig für Rückkehrflüge und den Frachtverkehr offen gehalten, obwohl aus wirtschaftlicher Sicht eine vorübergehende Einstellung des Betriebs sinnvoller gewesen wäre. Die Erstattung durch den Bund und das Land Hessen ist ein starkes Signal zur Erhaltung der Flughafeninfrastruktur. Sie leistet einen wichtigen Beitrag, um die bilanzielle Situation der Fraport AG weiter zu stabilisieren. Parallel erleben wir derzeit ein deutliches Anziehen der Nachfrage. Deshalb blicken wir optimistisch auf die kommenden Monate – auch wenn es noch Jahre dauern wird, bis wir wieder das Vorkrisenniveau erreichen werden.“

Auf dem Foto: Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, und Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, bei der Übergabe des Bescheids an den Vorstandsvorsitzenden der Fraport AG, Dr. Stefan Schulte, am Flughafen Frankfurt

Foto: Fraport AG