Neuer Rekord: Mehr als 2800 Anmeldungen für stadtweiten ‚Frankfurt Cleanup‘

(pm/ea) – „Mehr als 2800 Menschen haben sich zu unserem dritten stadtweiten ‚Frankfurt Cleanup‘ angemeldet. Das ist mehr, als wir auf Grund der Pandemie-Lage erwartet haben. Ich freue mich über alle, die bei unserem Frühjahrsputz mitmachen und gemeinsam zeigen, dass der Müll uns alle angeht und keine Ausnahmen macht“, sagt Umweltdezernentin Rosemarie Heilig.

Nach zwei erfolgreichen „Frankfurt Cleanups“ im Herbst findet der stadtweite Sauberkeitstag am Freitag, 23., und Samstag, 24. April, erstmals als Frühjahrs-Cleanup statt. Unter dem Motto „Hey Frankfurt. Wir putzen dich heraus“ sind alle Frankfurterinnen und Frankfurter aufgerufen, in ihren Stadtteilen, in Parks und Grünanlagen oder am Mainufer Müll zu sammeln.

Organisiert wird der „Frankfurt Cleanup“ von Frankfurts Sauberkeitskampagne #cleanffm, dem Grünflächenamt und der FES. Deren Geschäftsführer Benjamin Scheffler sagt: „Wir sind überwältigt von den vielen Rückmeldungen und von den vielen Menschen, die trotz Pandemie zu Pickerzange und Müllbeutel greifen wollen. Der öffentliche Raum ist uns etwas wert und der Einsatz dafür ist wichtig – diese Botschaft geht auch von diesem ‚Frankfurt Cleanup‘ aus. Wenn sich alle an die geltenden Abstandsregeln halten, steht unserer gemeinsamen Anstrengung für die Umwelt, für eine saubere Stadt Frankfurt nichts im Wege. Die FES und rund 300 Stadtreiniger sagen danke!“

Im vergangenen Jahr hatten mehr als 2300 Menschen am zweitägigen „Frankfurt Cleanup“ teilgenommen. Das Ergebnis: Knapp 3,6 Tonnen Müll waren im Stadtgebiet gesammelt worden. Am Ende des diesjährigen „Frankfurt Cleanup“ sollte aber nicht ein neuer Müll-Rekord im Vordergrund stehen, sondern, dass es uns trotz der derzeit schwierigen Situation gelungen ist, noch mehr Menschen zu sensibilisieren, sagt Umweltdezernentin Rosemarie Heilig. „Gerade durch den Corona-bedingten Lockdown ist der Müll in der Stadt gestiegen. Die Gastronomie hat geschlossen, sie darf aber Essen zum Mitnehmen anbieten. Das ist gut so, aber die dafür verwendeten Einwegboxen sind meistens aus Kunststoff. Zu oft landen sie statt im Mülleimer in der Landschaft oder im Main. Gleiches gilt für die Einwegmasken, die wir seit einem Jahr zur Eindämmung der Pandemie nutzen und vieles mehr. Insgesamt haben wir 30 Prozent mehr Müll in der Stadt“, ergänzt die Leiterin der Stabstelle Sauberes Frankfurt, Claudia Gabriel.

„Mit unserem ‚Frankfurt Cleanup‘ wollen wir daran erinnern, dass der Müll einen Platz hat und der ist im Mülleimer. Nicht davor, nicht im Grün und auch nicht auf der Straße. Das ist aktiver Umweltschutz“, sagt Heilig.

Auf Grund der hohen Infektionszahlen wird der „Frankfurt Cleanup“ anders als in den vergangenen zwei Jahren nicht mit einer großen Auftaktaktion beginnen. Stattdessen können sich die Teilnehmer am Freitag, 23. April, am Willy-Brandt-Platz zwischen 10 und 12 Uhr einfinden. Dies gilt auch für den „Frankfurt Cleanup“ im Brüning-Park am Samstag, 24. April.

Dabei gelten die allgemeinen Corona-Regeln. Gesammelt werden darf allein, in einer angemeldeten Gruppe von maximal fünf Personen aus zwei Haushalten, der Mindestabstand von 1,5 Metern sollte eingehalten werden, außerdem ist eine Hygienemaske zu tragen. Die gefüllten Müllsäcke können bis 14 Uhr am #cleanffm-Stand abgeholt werden. Wo die Müllablageplätze für die dezentralen Sammelorte sind, steht auf der Aktionsseite unter http://www.ffmcleanup.de unter „Wohin mit dem gesammelten Müll?“. Auf die veränderten Ablaufbedingungen hatten die Veranstalter #cleanffm und FES im Vorfeld über die sozialen Medien hingewiesen.