Kirchendezernent Becker eröffnet am 1. April Frankfurter Vertretung am Heiligen Stuhl

(pm/fsm) – Nachdem die im Jahr 2018 eingerichtete Vertretung Frankfurts in der Bundeshauptstadt Berlin zwischenzeitlich wieder eingestellt wurde, erklärte Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker im Vorfeld des 1. Aprils, dass in den vergangenen Monaten intensiv an einer Vertretung der Stadt am Heiligen Stuhl in der Vatikanstadt gearbeitet worden sei.

„Ich freue mich, am 1. April unsere neue Vertretung in der Vatikanstadt feierlich eröffnen zu können. Mit der Nachbildung des Frankfurter Römers direkt neben dem Petersdom schließen wir an die lange und bedeutende Geschichte Frankfurts als Wahl- und Krönungsort der Könige und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches an“, sagte Becker.

„Während die Eröffnung der Berliner Botschaft lediglich eine Art später Rache an der Zeit der Preußischen Besatzung Frankfurts darstellte, schließen wir mit unserer Repräsentanz am Heiligen Stuhl einen geschichtlichen Kreis und verbinden die besondere Kirchengeschichte Frankfurts mit einer noch engeren Beziehung zur Vatikanstadt. Auch wenn der Vatikan ein eigenständiger Staat inmitten der Stadt Rom ist, so passt der nachgebildete Römer doch auch dem Namen nach sehr gut an jenen Ort, den die Frankfurter mit Bezug auf die italienischen Kaufleute als Namensgeber für ihr Rathaus wählten“, sagte Bürgermeister Becker.

„Vom Vatikan aus kann zudem auch die Arbeit im Rat der Regionen Europas (RGRE) noch besser gesteuert werden, in dem derzeit die kommunalen Spitzenverbände Europas – wie etwa auch der Deutsche Städtetag – auf europäischer Ebene kooperieren. Ich bin davon überzeugt, dass unsere Vertretung am Vatikan die besondere Rolle Frankfurts in weltlicher und geistlicher Hinsicht noch stärker unterstreichen wird“, betonte Becker.

Foto: Stadt Frankfurt