„Vor 76 Jahren: Kriegsende in Frankfurt“ – Videovortrag im Institut für Stadtgeschichte

(pm/fsm) – Am Montag, 22. März, blickt Thomas Bauer in seinem Videovortrag „Der Krieg ist aus!“ auf das Kriegsende in Frankfurt am Main vor 76 Jahren. Die Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe „Beiträge zum Nationalsozialismus“ im Institut für Stadtgeschichte und findet ausschließlich online statt.

Sie kann ab18 Uhr auf dem YouTube-Kanal des Instituts für Stadtgeschichte unter https://www.youtube.com/c/InstitutfürStadtgeschichteFFM verfolgt werden.

Am kriegszerstörten Römer prangten noch die Durchhalteparolen „Führer befiehl – wir folgen“ und „Der Sieg wird unser sein“, als am 29. März 1945 zwei Divisionen der US-Armee die einstige Mainmetropole von der NS-Diktatur befreiten. Während noch im letzten Kriegsmonat Juden aus Frankfurt deportiert oder Häftlinge des KZ-Außenlagers „Katzbach“ der Adlerwerke auf Todesmärsche geschickt wurden, sah die im Luftkrieg zermürbte Zivilbevölkerung dem Ende der Kampfhandlungen mit gemischten Gefühlen entgegen. Nach zwölf Jahren Nationalsozialismus lag die Gauhauptstadt in Trümmern. Thomas Bauer, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Stadtgeschichte, schildert den Untergang des „Dritten Reichs“ in Frankfurt und das Gedenken an das Kriegsende in den Jahren danach.

Eine Voranmeldung zum Videovortrag ist nicht erforderlich, das Angebot ist kostenlos. Das Video wird anschließend dauerhaft auf dem YouTube-Kanal des Instituts für Stadtgeschichte verfügbar sein. Weitere Informationen zum Vortrag und der Übertragung finden sich unter http://www.stadtgeschichte-ffm.de im Internet.

Auf dem Foto: 5. US-Infanteriedivision in der Berger Straße, 29. März 1945

Foto: ISG S7Z1945/24