Maschinenpistolen erweisen sich als Teleobjektive

(pm/fsm) – Am Samstag kam es gegen 10.15 Uhr im Bereich des Frankfurter Flughafens zu einem größeren Einsatz der Frankfurter Polizei; ungewollt ausgelöst durch sogenannte „Planespotter“.

Wie die Polizei berichtet, fielen auf ihrer Vorbeifahrt auf der A3, Fahrtrichtung Würzburg, einer aufmerksamen 54-jährigen Zeugin im Bereich des Flughafens vier Personen auf, von denen vermeintlich zwei Personen Maschinenpistolen auf die beiden anderen Personen richten würden. Umgehend wählte sie den Notruf.

Sofort wurden mehrere Streifen alarmiert, um den Sachverhalt aufzuklären. Im Bereich einer Unterführung des Hugo-Eckner-Ring konnten vier Personen mit zwei dazugehörigen Fahrzeugen angetroffen und kontrolliert werden. Dabei stellte sich heraus, dass es sich bei den Personen um sogenannte „Planespotter“ handelt, welche Flugzeuge fotografiert haben und zu diesem Zweck Fotoausrüstungen bei sich hatten. Darunter befanden sich auch mehrere, zum Teil sehr lange Fotoobjektive. Diese hatte die Zeugin aus der Entfernung vermutlich als Maschinenpistolen erkannt.

Nach erfolgter Personalienfeststellung wurden alle vier Personen wieder entlassen, da keine Straftat festgestellt werden konnte.

„Die 54-jährige Zeugin hat richtig gehandelt. Wenn Sie eine Straftat vermuten, zögern Sie nicht und wählen Sie den Notruf“, wie die Polizei abschließend betont.