Vier Verletzte und 50.000 Euro Sachschaden nach Wohnungsbrand im Ostend – Rauchwarnmelder verhinderten Schlimmeres!

(pm/fsm) – Am frühen Freitagmorgen wurde die Feuerwehr Frankfurt gegen 02:40 Uhr zu einem Brand in den Röderbergweg ins Ostend alarmiert. Dort war in einer Wohnung im 2. Obergeschoss eines siebengeschossigen Wohnhauses aus bislang ungeklärter Ursache ein Feuer ausgebrochen.

Beim Eintreffen der Feuerwehr stand ein Zimmer der Wohnung im Vollbrand und die Flammen schlugen bereits aus der Fensteröffnung. Zwei Bewohner, die sich zu diesem Zeitpunkt in der Wohnung aufhielten, wurden durch das Piepen eines Rauchwarnmelders auf den Brand in ihrer Wohnung aufmerksam und konnten diese noch eigenständig verlassen. Von den Kräften der Berufsfeuerwehr, die nur wenige Minuten nach der Alarmierung vor Ort waren, konnte ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Räume und auf darüber liegende Stockwerke erfolgreich verhindert und der Brand schnell gelöscht werden. Anschließend wurden die stark verrauchte Wohnung maschinell entraucht, die Hausfassade vom Korb einer Drehleiter aus auf Glutnester kontrolliert und angrenzende Wohnungen überprüft.

Die zwei Bewohner der Brandwohnung erlitten Verletzungen durch Einatmen von Brandrauch und mussten vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert werden. Zwei weitere Bewohner des Hauses wurden leicht verletzt und konnten nach ambulanter Behandlung wieder zurück in ihre Wohnung. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt.

Die Brandursache wird von der Polizei ermittelt. Der Einsatz, an dem rund 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst beteiligt waren, war gegen 04:15 Uhr beendet.

Dieser Einsatz hat nach Angaben der Feuerwehr wieder mal klar deutlich gemacht: „Rauchwarnmelder retten Leben!“

Informationen hierzu unter: http://www.feuerwehr-frankfurt.de/index.php/ihre-sicherheit