Stadt Frankfurt stundet Gewerbemieten bis März

(pm/fsm) – Angesichts der Beschränkungen in Folge der Corona-Pandemie bietet die Stadt Frankfurt am Main gewerblichen Mietern städtischer Liegenschaften eine Stundung der Mieten bis März 2021 an. Das teilten Bürgermeister und Stadtkämmerer Uwe Becker, Bau- und Immobiliendezernent Jan Schneider sowie Wirtschaftsdezernent Markus Frank jetzt betroffenen Gastronomen, Einzelhandels- und Dienstleistungsbetrieben und Vereinen mit.

„Die Stadt Frankfurt am Main ist sich ihrer Verantwortung gegenüber ihren Mieterinnen und Mietern bewusst und hilft, obwohl sie selbst mit gravierenden Einnahmeausfällen zu kämpfen hat. Wir müssen mit deutlich weniger Geld auskommen, aber auch der Stadt und den Menschen Perspektiven bieten“, sagt Bürgermeister Uwe Becker. Jan Schneider, Dezernent für Bau und Immobilien, betont: „Mit vielen Mietern in städtischen Liegenschaften verbindet uns eine langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit. Wir unterstützen sie bei der Bewältigung der Krise, auch damit sie die Zeit überbrücken können, bis angekündigte staatliche Hilfen fließen.“ Wirtschaftsdezernent Markus Frank ergänzt: „Gerade für Gastronomen und Einzelhändler stellen die derzeit geltenden Vorschriften und die damit verbundenen Umsatzeinbußen eine besondere Herausforderung dar. Wir müssen die Leistungsfähigkeit dieser Betriebe sichern, damit es nach Aufhebung der Beschränkungen mit unserer Wirtschaft wieder aufwärtsgeht.“

Bereits während des Lockdowns im März und April hatte die Stadt Frankfurt am Main die Mieten gestundet. Dieses Angebot gilt nun auch für den Zeitraum von Dezember 2020 bis einschließlich März 2021. Die gestundeten Beträge können bis zum Dezember 2021 beglichen werden. Ein Erlass der Forderungen ist wegen der für Kommunen geltenden haushaltsrechtlichen Bestimmungen nicht möglich.