Frankfurter Gesundheitsdezernent Majer informiert zur SARS-CoV-2-Virusmutation und Vorgehen am Flughafen

(pm/fsm) – Für Passagiere, die aus Großbritannien oder Südafrika am Frankfurter Flughafen einreisen, gilt: Alle einreisenden Bundesbürger gehen sofort in häusliche Quarantäne, die ab dem fünften Tag durch einen Test auf SARS-CoV-2 beendet werden kann, sofern dieser Test negativ ist, wie der Frankfurter Gesundheitsdezernent Majer informiert.

Die anderen Passagiere erhalten am Airport einen Test auf SARS-CoV-2 und können erst weiterreisen, wenn das Testergebnis negativ ist. Falls der Test positiv sein sollte, werden diese Einreisenden in einer geeigneten Einrichtung für zehn Tage abgesondert.

„Es ist ein bekanntes Phänomen in der Virologie, dass Viren im Laufe der Zeit ihr Erscheinungsbild verändern. Seit geraumer Zeit existiert eine Virusmutante zu dem bekannten SARS-CoV-2. Diese relativ neue Mutationsform führt dazu, dass das Virus offensichtlich leichter zu Infektionen beim Menschen führen kann, das heißt leichter übertragen werden kann. Nach allem was wir bisher wissen, ist jedoch der Krankheitsverlauf nicht anders als der der bislang bekannten Virusform und wir gehen mit derzeitigem Kenntnisstand davon aus, dass die bereits entwickelten Impfstoffe wirksam sind. Aktuell ist in Deutschland noch kein definitiver Nachweis geführt worden, dass diese Virusmutation bei uns vorhanden ist. Dies wird bereits in aufwändigen Prüfverfahren an der Universitätsklinik überprüft. Da auch alle anderen bekannten präventiven Maßnahmen für diese Virusform genauso gelten wie für das „klassische“ SARS-Coronavirus ist ein entscheidender Schutz vor dieser ansteckenderen Variante das konsequente Einhalten der Abstandsregeln und das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, am besten einer medizinischen Mund-Nasen-Schutzmaske“, Gesundheitsdezernent Stefan Majer.