Ort der Stille – Ort der Begegnung: Die Liebfrauenkirche

(pm/fsm) – In der vierten Folge der Videoserie besucht Bürgermeister und Kirchendezenent Uwe Becker die Dotationskirche Liebfrauen und das Kapuzinerkloster. Direkt an der Einkaufsmeile gelegen, ist die katholische Liebfrauenkirche eine ruhige Oase im städtischen Trubel. Täglich zünden Gläubige hier viele hundert Kerzen an.

„Die Liebfrauenkirche ist für viele Menschen ein ganz besonderer Anlaufpunkt. Mittendrin lädt die Kirche ihre Besucherinnen und Besucher ein, einen Augenblick inne zu halten“, beschreibt Bürgermeister Becker die Atmosphäre. „Ob am Ort der Stille im Innenhof oder beim Gottesdienst in der Kirche, hier schöpfen viele neue Kraft.“

Zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert entstand in mehreren Bauabschnitten die gotische Hallenkirche mit Glockenturm. 1923 übernahmen Kapuziner die Seelsorge und legten das Kapuzinerkloster an. 2017 bis 2019 fand durch die Stadt Frankfurt am Main als Eigentümerin dieser Dotationskirche eine umfassende Innenrenovierung statt. Der Chorraum wurde saniert und der neue Altar in den Kirchenraum vorgerückt. Anschließend folgte eine Sanierung des Kirchenschiffes. Ein besonderer Fokus lag auf der Neugestaltung der Taufkapelle mit der Öffnung des historischen Eingangsportals zum Liebfrauenberg hin.

„Gerade in einer so bunten und vielfältigen Stadt wie Frankfurt am Main braucht es einen Ort, der Menschen aus ganz unterschiedlichen Kulturen und Tradtitionen zusammenbringt und damit unser friedliches Zusammenleben stärkt“, sagt Becker. „In der Liebfrauenkriche kommen Menschen zusammen und begegnen sich, die in der Religion eigene Identität finden, egal woher sie kommen.“

Alle Folgen zur Serie sind auf der Facebook-Seite der Stadt Frankfurt am Main sowie unter https://frankfurt.de/haushaltundfinanzen/4 und auch bei Youtube unter https://www.youtube.com/user/PIAFFM zu sehen. In den bereits veröffentlichten Folgen hat Bürgermeister Becker das Tibethaus, die Westendsynagoge und eine Moschee in der Frankfurter Innenstadt besucht

Auf dem Foto: Kirchendezernent Uwe Becker und Pater Stefan Maria Huppertz

Foto: Stadt Frankfurt