„Terminal 3 wird in der Zukunft gebraucht“: Bürgermeister und Beteiligungsdezernent Becker besichtigt die Fraport-Baustelle Terminal 3

(pm/fsm) –  „Unser Flughafen in Frankfurt ist ein Erfolgsmodell und ich bin überzeugt, dass der Ausbau des Flughafens mit dem dritten Terminal für viele Menschen in Frankfurt und in der Region eine Stärkung des wichtigsten Wirtschaftsmotors im Rhein-Main-Gebiet sein wird“, sagt Bürgermeister und Beteiligungsdezernent Uwe Becker.

„Leider sind aufgrund der weltweiten Reisebeschränkungen durch die Corona-Krise auch die Passagierzahlen am Frankfurter Flughafen stark gesunken. Doch ich bin mir sicher, dass nach der Krise die Erfolgsgeschichte unseres Flughafens weitergeht. Daher wird das Terminal 3 auch in der Zukunft gebraucht.“

Die Arbeiten am Hauptterminal und an den Flugsteigen sind im vollem Gange. Auf der Großbaustelle wird an vielen unterschiedlichen Einzelbaustellen kräftig gearbeitet. Auf einer Grundfläche von 40.000 Quadratmetern ist der Keller im Hauptterminal bereits als Rohbau fertiggestellt. Am Flugsteig G laufen seit Mitte 2020 bereits große technische Installationen und die Fassadenarbeiten. Dieser Bereich ist somit besonders weit fortgeschritten. Beim Flugsteig H wird aktuell das Dach geschlossen, auch die ersten Fassadenarbeiten beginnen und die ersten Etagen des später einmal 69 Meter hohen Vorfeldkontrollturms knüpfen schon an Flugsteig H an.

Bürgermeister und Beteiligungsdezernent Uwe Becker mit Pierre Dominique Prümm, Vorstand Aviation und Infrastruktur der Fraport AG

„Wir freuen uns sehr, dass sich Frankfurts Bürgermeister Uwe Becker persönlich ein Bild von unserem Baufortschritt macht. Wir sind trotz Corona-Krise überzeugt: Langfristig werden wir wieder Wachstum sehen an unserem Flughafen. Deshalb brauchen wir moderne Terminals. Und das Terminal 3 wird sicherlich eines der besten Terminals in Europa, vielleicht sogar weltweit“, sagt Pierre Dominique Prümm, Vorstand Aviation und Infrastruktur bei Fraport.

Neben dem Terminal-Hauptgebäude und den Flugsteigen wird für eine optimale Anbindung auch die Sky-Line-Bahn ausgebaut sowie ein zusätzliches Parkhaus gebaut. Es soll nach Fertigstellung 8.500 Parkplätze auf acht Geschossen bieten. Auch diese Arbeiten laufen bereits parallel.

„Unser Frankfurter Flughafen ist Wirtschaftsmotor für Stadt, Region und Land. Diesem Flughafen verdanken wir in hohem Maße unsere Rolle als erfolgreicher Wirtschaftsstandort, als internationaler Messeplatz und Investitionsstandort für viele unterschiedliche Branchen in Stadt und Region. Der Flugverkehr wird wieder zunehmen und weiter wachsen. Wir müssen daher heute die notwendige Infrastruktur bauen, damit wir auch morgen unsere wichtige Rolle als internationales Drehkreuz behalten. Deshalb muss auch der Bau des Terminal 3 engagiert weitergehen“, sagt Becker. „Gleichzeitig unternimmt Fraport enorme Anstrengungen, die aktuelle Herausforderungen zu bewältigen, um nach der Corona-Krise wieder erfolgreich durchzustarten.“

Bereits 2022, wenn es die Nachfragesituation zulässt, kann der Flugsteig G den Betrieb mit einer Kapazität von zunächst jährlich 4 bis 5 Millionen Passagieren aufnehmen. Ab 2024 könnten bereits Kapazitäten für insgesamt 19 Millionen Fluggäste im Jahr angeboten werden. Aktuell wird die Inbetriebnahme des gesamten Terminals für den Sommerflugplan 2025 anvisiert.

Fotos: Fraport AG