Maskenpflicht: Weitere gemeinsame Kontrollen von VGF und Stadtpolizei

(pm/fsm) – VGF und Stadtpolizei haben in dieser Woche wie angekündigt ihre gemeinsamen Kontrollen fortgesetzt. Am Mittwoch und Donnerstag waren gemischte Streifen in der Frankfurter U-Bahn unterwegs. Verstöße wurden vorzugsweise auf den Bahnsteigen festgestellt.

Wie von der VGF mehrfach kolportiert, wird die Maskenpflicht zur Hauptverkehrszeit in den Bahnen selber dagegen zu fast 99 % befolgt. Verstöße gibt es hier in den Abendstunden und am Wochenende.

In diesem Zusammenhang weist die VGF erneut darauf hin: in U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen sowie auf den Bahnsteigen der unterirdischen Stationen und der Zugänge (Steintreppen, Rolltreppen, Aufzügen) herrscht die Pflicht, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

Entgegen anderslautenden Berichten in Frankfurter Zeitungen sind oberirdische Stationen und Haltestellen sowie B-Ebenen unterirdischer Stationen (z.B. Konstablerwache, Hauptwache, etc.) hiervon ausgenommen. Die VGF informiert mit Durchsagen in Fahrzeugen und Stationen, über Infoscreen-Bildschirme und Laufschrift auf den Zugzielanzeigern über diese Pflicht und ihren Geltungsbereich.

Und das offensichtlich erfolgreich: Fest jeder, der auf Bahnsteigen keine Maske – oder dieselbe falsch – trägt, zupft sie sich zurecht, wenn Dienstkleidung und Uniformen in Sicht kommen. Seit der Verschärfung der hessischen Corona-Landesverordnung am 15. August ist das allerdings zu spät: Die 50 € Bußgeld, die nur Stadt-, Landes- oder Bundespolizei erheben können, werden dann trotzdem fällig. Allein am Donnerstag wurden zwischen 10 Uhr 30 und 13 Uhr in 14 Fällen Bußgelder verhängt – mehrheitlich wegen Missachtung der Tragepflicht auf Bahnsteigen.