Ungewöhnlicher Drogenfund am Flughafen Frankfurt

(pm/fsm) – Ein eher ungewöhnlicher Drogenfund gelang Bundespolizisten bereits am 2. August am Flughafen Frankfurt, wie die Bundespolizei berichtet. Zunächst wandte sich eine aufgeregte Passantin an eine Streife der Bundespolizei. Sie habe eine Frau am Eingang zur Abflughalle dabei beobachtet, wie diese „etwas Seltsames aus ihrer Vagina herausgeholt“ und sich anschließend mit einem Mann unterhalten habe.

Die Beamten stellten vor Ort ein Pärchen fest, auf welches die Personenbeschreibung der aufmerksamen Zeugin passte. Die 37-jährige Deutsche und ihr 45 Jahre alter Begleiter gaben an, ihren Flug nach Griechenland verpasst zu haben und nun ihre Koffer holen zu wollen, um einen neuen Flug zu buchen. Da der 45-jährige Deutsche in der Vergangenheit bereits wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz polizeilich in Erscheinung getreten war und sich das Pärchen insgesamt sehr verdächtig verhielt, nahmen die Bundespolizisten die Personen zur weiteren Überprüfung mit zur Wache.

Im Handgepäck der Frau fanden die misstrauischen Beamten bei der Durchsuchung schließlich vier Tütchen mit insgesamt 6 Gramm Amphetaminen, 4 Gramm Marihuana und 6 Gramm Haschisch.

Ihr Begleiter war „sauber“ und durfte die Wache wieder verlassen.

Gegen die 37-Jährige ermittelt nun die zuständige Landespolizei wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.