Stadt Frankfurt gedenkt dem Ende des Zweiten Weltkrieges

(pm/fsm) – Am 8. Mai 1945 ging der Zweite Weltkrieg und die nationalsozialistische Schreckensherrschaft zu Ende. Aus Anlass des 75. Jahrestages dieses Ereignis haben Oberbürgermeister Peter Feldmann und Stadtverordnetenvorsteher Stephan Siegler mit einer Kranzniederlegung am Mahnmal für die Opfer der NS-Gewaltherrschaft an der Paulskirche dem Ereignis in kleinem Rahmen gedacht.

Ursprünglich war eine größere Veranstaltung mit Feierstunde und Fest des 8. Mail-Bündnisses auf dem Römerberg geplant, allerdings musste aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie ein anderer Rahmen gewählt werden.

„Die Welt wurde vom beispiellosen Terrorregime der Nazis befreit. Dieser Tag ist ein Tag der Freude, denn das Ende des Zweiten Weltkrieges bedeutete, dass der Grundstein für eine offene, demokratische und freiheitliche Grundordnung gelegt werden konnte“, sagte das Stadtoberhaupt. „Das Wissen darüber, was war, ist ein steiniger Weg. Dieser ist aber heute umso wichtiger, da die Ewiggestrigen und geistigen Brandstifter versuchen, die Oberhand und die Definitionshoheit über die Geschichte zu gewinnen“, fügte der Oberbürgermeister hinzu. „Nichts wirkt vor den beispiellosen Verbrechen des Nationalsozialismus‘ stärker als die Gleichheit aller Menschen vor dem Grundgesetz. Hierfür einzustehen, unsere Demokratie nicht als selbstverständlich zu erachten und sie jeden Tag zu verteidigen ist unsere Verantwortung. Nur so steht das ‚Nie wieder!‘ auf festen Fundamenten“, unterstrich Feldmann.

Stadtverordnetenvorsteher Stephan Siegler betonte: „Gerade hier, im Angesicht der Frankfurter Paulskirche, mahnt uns der heutige Gedenktag dazu, zukünftigen Generationen die Bedeutung von Demokratie und politischer Mitbestimmung immer wieder zu vermitteln.“

Foto: Stadt Frankfurt