Oberbürgermeister Feldmann eröffnet das Frankfurter Museumsuferfest

Bei traumhaftem Sommerwetter eröffnete Oberbürgermeister Peter Feldmann am Freitagnachmittag vor dem Historischen Museum das bis Sonntag dauernde, dreitägige Museumsuferfest.

„Ich freue mich ganz besonders, dass in diesem Jahr neue Ausstellungshäuser dabei sind: Das Stoltze-Museum der Frankfurter Sparkasse, das Museum für Tafelkultur und der Portikus beteiligen sich erstmals und tragen zum breiten Spektrum des Festes bei, das die Besucher so schätzen“, rief Feldmann den zahlreichen Gästen zu.

Drei Tage feiert Frankfurt seine Museen und seinen Fluss in einer einzigartigen Kombination von Kunst und Kultur, Musik und Gastronomie – direkt am Main im Herzen der Stadt vor der Kulisse der Frankfurter Skyline. Mit rund zwei Millionen Besuchern, den außergewöhnlichen Programmangeboten der Frankfurter Museen, zahlreichen Bühnenproduktionen und Inszenierungen ist das Museumsuferfest eines der größten Kulturfestivals in Europa.

Traditionell stehen die Museen im Mittelpunkt des Festes. Erstmals sind es 25. Mit dem Museumsuferfest-Button haben Besucher während der Festtage zwischen Freitag und Sonntag freien Eintritt in allen teilnehmenden Museen. Der Button kostet sieben Euro und ist in allen teilnehmenden Museen sowie in den Tourist-Informationen Römer und Hauptbahnhof erhältlich. Kinder bis sechs Jahre haben in allen, Jugendliche unter 18 Jahren in einigen Museen freien Eintritt.

Oberbürgermeister Feldmann dankte allen Beteiligten für ihr großes Engagement. Den Besuchern empfahl er, auch einmal etwas Neues auszuprobieren. Sein Tipp: „Besuchen Sie eines der Ausstellungshäuser, das auf den ersten Blick nicht sofort Ihren Interessen entspricht und lassen Sie sich von den großen Schätzen und Kostbarkeiten überraschen. Sie werden sehen, wie vielfältig die Frankfurter Museumslandschaft ist.“

„Alle Besucher werden auf ihre Kosten kommen und ein stimmungsgeladenes Fest erleben“, ist sich Thomas Feda, Geschäftsführer der Tourismus+Congress GmbH sicher. „Ob Live-Konzerte der unterschiedlichsten Stilrichtungen, klassische Musik auf der Chor- & Orgelmeile oder beim Klang im Kloster, interessante Programme in den Museen, sportliche Highlights, wie das traditionelle Drachenbootrennen oder zum krönenden Abschluss ein gigantisches Musikfeuerwerk, das Programm ist so vielfältig wie das Fest selbst“, erklärte Feda.

Den Besuchern wird auf 16 Bühnen, bei zwölf Projekten und an 500 Ständen beidseits des Mains jede Menge Programm geboten. Neu ist die Aquiles Denkbar-Bühne am nördlichen Mainufer auf Höhe des Nizzas. „Denkbar“ im Frankfurter Nordend ist Ort kultureller Vielfalt und lehnt sich an die Salonkultur des frühen 20. Jahrhunderts an. Geboten wird ein musikalisches Programm mit Jazz, Blues und Kabarett.

Auf der Kunstwiese am Sachsenhäuser Ufer kann man Skulpturen und Gemälde unter freiem Himmel bewundern und beim internationalen Künstlermarkt hochwertige und besondere Objekte käuflich erwerben.

Der Main selbst wird ab Samstag zur Rennstrecke für Drachenboote. „Und natürlich“, so Oberbürgermeister Feldmann, „können sich die Besucher an vielen der 500 Stände problemlos von der Frankfurter Küche aus um die ganze Welt essen.“

Mehr dazu gibt es unter http://www.museumsuferfest.de im Internet.

Foto: PM