Demonstranten blockieren Main

Am Samstag kam demonstrierte in der Innenstadt das Bündnis „Seebrücke“. Anschließend kam es zu einer Spontanversammlung auf der Alten Brücke mit Blockade des Mains.

Gegen 11:00 Uhr startete der Aufzug des Bündnisses „Seebrücke“ mit 1200 Teilnehmern am Alfred-Brehm-Platz und wurde gegen 13:30 Uhr nach einigen Zwischenkundgebungen zum Thema: „Notstand der Menschlichkeit! Sicherer Hafen Frankfurt, statt sterben lassen“ auf dem Römerberg beendet. Der Verlauf war bis dato absolut friedlich und störungsfrei. Zeitgleich mit Beendigung des Aufzugs am Römerberg versammelten sich mehrere Personen spontan auf der Alten Brücke. Fünf von ihnen seilten sich von der Brücke ab und verharrten auf halber Höhe über der Wasseroberfläche. Zudem wurden 12 kleinere Boote mit Aktivisten besetzt zu Wasser gelassen. Diese errichteten eine Blockade auf dem Wasser, indem sie die einzelnen Boote mit Seilen über die gesamte Breite des Mains verbanden. Darüber hinaus wurden Transparente, auch auf der Wasseroberfläche, ausgebreitet und zwei Seenotfackeln gezündet. Ein Großteil der Personen, die an dem vorgenannten Aufzug teilgenommen hatten, begab sich sodann zum Mainufer, wo sie sich mit den Aktivisten auf der Brücke solidarisch zeigten. Etwa 200 Personen inkl. des Lautsprecherwagens begaben sich dann auf die Brücke und unterstützten die Blockade. Der Schiffsverkehr im betroffenen Gebiet wurde eingestellt. Ebenso wurde die Alte Brücke für den Verkehr gesperrt. Nach mehrfacher Aufforderung durch die Polizei begannen die Aktivisten die Blockade gegen 17:45 Uhr aufzulösen. Anschließend liefen sie geschlossen über die Kurt-Schumacher-Straße zur Konstablerwache und beendeten ihre Aktion hier um 19:00 Uhr.