Einsatzreicher Montagvormittag für die Feuerwehr Frankfurt

Um 09:26 Uhr am Montagmorgen wurden die Kräfte der Feuerwehr in die Hanauer Landstraße alarmiert. In einem Büro- und Geschäftshaus hatte die automatische Brandmeldeanlage auf Grund einer Rauchentwicklung im Keller Alarm geschlagen.

Hier brannte es in einem Elektroverteiler. Die mit Atemschutz ausgerüsteten Einsatzkräfte konnten das Feuer mit Kohlendioxid löschen. Anschließend wurde der betroffene Bereich belüftet und der Rauch entfernt und die Einsatzstelle an die Haustechnik übergeben. Die Brandursache ist unklar, verletzt wurde niemand.

Weiterhin gab es um 10:23 Uhr einen Einsatz für den Gefahrstoffzug der Feuerwehr Frankfurt. Bei Wartungsarbeiten an einer Notstromversorgungsanlage im St. Katharinen Krankenhaus in Bornheim, wurden zwei Batterien beschädigt. Dabei traten in einem Technikraum im Kellergeschoss geringe Mengen an Batteriesäure aus. Von der Feuerwehr wurden die defekten Batterien in einem Fass gesichert und die ausgetretene Säure mit Chemikalienbinder absorbiert. Die Einsatzmaßnahmen dauerten etwa eine Stunde an.

Fast zeitgleich, um 10:46 Uhr, breitete sich eine Rauchwolke in der Gemarkung zwischen Frankfurt Niederursel und Steinbach/Taunus aus. Dort sind aus ungeklärter Ursache etwa 2 Hektar Stoppelacker in Brand geraten. Das Feuer konnte von den Einsatzkräften rasch eingedämmt und eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Für die Löscharbeiten wurde Wasser mit einem Großtanklöschfahrzeug zur Einsatzstelle transportiert. Auch Landwirte waren schnell zur Stelle und verhinderten mit dem Einsatz von Grubbern (Anbaugerät am Traktor) eine weitere Ausbreitung. Der Einsatz war gegen 12:00 Uhr beendet.

Foto: Feuerwehr Frankfurt