Frankfurter Tourismuszahlen: Starkes Ergebnis im ersten Quartal 2019

Im ersten Quartal 2019 kamen 1.424.884 Übernachtungsgäste (+ 6,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum), die 2.517.529 Übernachtungen (+ 5,3 Prozent) generierten. Ein guter Tagungs- und Geschäftsreisemarkt sowie eine stabile Nachfrage bei Privatreisen beeinflussten das Rekord-Ergebnis. Im gesamten Bundesland Hessen vergleichsweise stiegen die Übernachtungen um 2,1 Prozent.

Die durchschnittliche Verweildauer sank im ersten Quartal leicht von 1,79 auf 1,77 Tage. Die Anzahl der Betten stieg absolut um 5095 auf 57.099, wobei die durchschnittliche Bettenauslastung 49 Prozent betrug, was einer Zimmerauslastung von circa 70 Prozent entspricht.

Die Aufteilung der Nächte auf die Art der Beherbergungsbetriebe blieb dabei im Großen und Ganzen konstant im Jahresvergleich.

Alleine der März erzielte mit 517.413 Übernachtungsgästen (+ 9,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum) 893.926 Übernachtungen (+ 6,2 Prozent). Rund um die Messewochen, besonders der Messen Heimtextil, Christmasworld, Creativeworld und Paperworld, Ambiete und ISH, konnte ein sehr gutes Corporate Geschäft erzielt werden.

Darüber hinaus sind folgende Werte interessant: Hinsichtlich der Übernachtungen zeigte sich der Inlandsmarkt (+ 6,7 Prozent) etwas dynamischer gegenüber dem Auslandsmarkt (+ 3,6 Prozent). Der größte ausländische Quellmarkt USA wies mit 138.352 Übernachtungen (+ 3,2 Prozent) weiterhin konstante Zuwächse auf. Große Überseemärkte aus Asien wie China (- 5,3 Prozent) und Korea (- 8,4 Prozent) verzeichnen im ersten Quartal Verluste im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Wichtige Zukunftsmärkte zeigten unterschiedliche Entwicklungen auf: Während die Arabischen Golfstaaten (- 12,1 Prozent) weiter Verluste zeigten, wuchsen Indien (+ 13 Prozent) und Brasilien (+ 6,7 Prozent) zeitgleich überdurchschnittlich. Die meisten großen europäischen Auslandsmärkte entwickelten sich positiv: Spanien (+ 9,9 Prozent), Italien (+ 12,4 Prozent), Polen (+ 22,9 Prozent) und Großbritannien (+ 5,6 Prozent). Insgesamt wies der südosteuropäische Markt die größte Wachstumsdynamik auf: Bulgarien (+ 35,8 Prozent), Griechenland (+ 21,4 Prozent) und die Ukraine (+ 54,3 Prozent).

Das vollständige Tourist-Telegramm wird auf der Website https://www.frankfurt-tourismus.de/Presse/Publikationen/Statistiken zum Download veröffentlicht.