Flugbetrieb unterbrochen nach Drohnensichtung

Am Donnerstagmorgen haben mehrere Piloten eine Drohne am Frankfurter Flughafen gesichtet, was zu einer vorübergehenden Einstellung der Start- und Landefreigaben durch die DFS Deutsche Flugsicherung geführt hat.

Dadurch war der Flugbetrieb von 07:21 Uhr bis 08:18 Uhr vorübergehend aus Sicherheitsgründen unterbrochen. Alle beteiligten Sicherheitsbehörden und Sicherheitspartner am Flughafen haben umgehend umfangreiche Aufklärungs- und Fahndungsmaßnahmen eingeleitet, die in Teilen derzeit noch andauern.

Die Bundes- und Landespolizei sowie Kräfte des Zolls und der Sicherheitsdienst des Flughafenbetreibers haben mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers der Hessischen Polizei verschiedene Maßnahmen zum Auffinden der Drohne und des Verursachers veranlasst.

Durch die beteiligten Einsatzkräfte wurde jedoch keine Drohne im Flughafenbereich mehr festgestellt. Deshalb konnte – nachdem keine potentielle Gefahr mehr für die Sicherheit des Luftverkehrs bestand – um 08:18 Uhr in Abstimmung mit der DFS Deutschen Flugsicherung, der Bundes- und Landespolizei und den beteiligten Sicherheitspartnern am Flughafen Frankfurt der Flugbetrieb wieder freigegeben werden.

Durch die notwendige Unterbrechung des Flugbetriebes kam es in Teilen zu erheblichen Einschränkungen auf dem Rhein-Main-Flughafen und im Flugverkehr.

Die Ermittlungen zu den genauen Umständen dauern an. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde durch die Polizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main gegen Unbekannt eingeleitet.