Vier Verletzte bei Brand in ICE

Durch einen Schwelbrand im Bereich einer Toilette im ICE 1221, der am Donnerstagmorgen von Dortmund kommend nach Frankfurt am Main am Main fuhr, wurden insgesamt vier Zugbegleiter verletzt.

Gegen 10.40 Uhr ging bei der Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main die Meldung ein, dass ein ICE aufgrund eines Brandes im Bahnhof Frankfurt-Niederrad gestoppt wurde und die Reisenden evakuiert werden müssen.

Nach Ankunft von mehreren Streifen und der Berufsfeuerwehr Frankfurt am Main, konnten die etwa 300 Reisenden aus dem Zug evakuiert werden. Durch die starke Rauchentwicklung in der Zugtoilette wurden vier Mitarbeiter des Zugbegleitpersonales verletzt. Zwei von ihnen mussten zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die beiden anderen wurden am Bahnsteig von Rettungskräften versorgt.

Reisende wurde durch den Vorfall nicht verletzt.

Nach Überprüfung durch die Berufsfeuerwehr konnte festgestellt werden, dass der Brand durch einen technischen Defekt in der elektrischen Anlage im Toilettenbereich ausgelöst wurde und eine Fremdeinwirkung ausgeschlossen werden kann.

Der Bahnhof Niederrad musste für die Rettungsmaßnahmen für eine halbe Stunde komplett gesperrt werden. Da der ICE von der Weiterfahrt ausgesetzt wurde, mussten die Reisenden mit S-Bahnen zum Frankfurter Hauptbahnhof weiterfahren.

Durch den Vorfall kam es bei insgesamt 33 Zügen zu Verspätungen.