Mehr als 69,5 Millionen Passagiere am Flughafen Frankfurt

Der Flughafen Frankfurt zählte im Jahr 2018 über 69,5 Millionen Fluggäste und erreichte damit einen neuen Höchstwert. Im Vergleich zum Vorjahr legte das Passagieraufkommen damit um rund 5 Millionen bzw. 7,8 Prozent zu.

Das starke Wachstum ist sowohl auf neu angebotene Ziele ab Frankfurt wie auch auf eine Erhöhung der Frequenzen durch die Airlines zurückzuführen.

„Das vergangene Jahr hat erneut gezeigt, dass das Produkt „Fliegen“ sehr gefragt ist. In Frankfurt haben wir den größten absoluten Zuwachs unserer Geschichte erreicht und unsere Rolle als eines der führenden europäischen Drehkreuze bestätigt“, bilanzierte Fraport-Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Schulte. „Gleichzeitig brachte das enorme Wachstum in der Luftfahrt insgesamt große Herausforderungen für uns und die gesamte Branche mit sich. Wir arbeiten gemeinsam mit unseren Partnern daran, die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit im Luftverkehr wieder zu verbessern.“

Die Zahl der Flugbewegungen stieg im abgelaufenen Jahr um 7,7 Prozent auf 512.115 Starts und Landungen. Auch die Höchststartgewichte legten um 5,1 Prozent auf rund 31,6 Millionen Tonnen zu. Das Cargo-Aufkommen war mit etwa 2,2 Millionen Tonnen leicht rückläufig (minus 0,7  Prozent). Grund waren die gestiegenen Unsicherheiten im weltweiten  Handel insbesondere in der zweiten Jahreshälfte.

Im Dezember legten die Passagierzahlen am Flughafen Frankfurt gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres um 7,8 Prozent auf mehr als 4,9 Millionen zu. Mit 38.324 Starts und Landungen wuchs die Zahl der Flugbewegungen um 9,0 Prozent. Die Höchststartgewichte stiegen um 6,5 Prozent auf rund 2,4 Millionen Tonnen, während das  Cargo-Aufkommen um 1,9 Prozent auf 183.674 Tonnen zulegte.

An den internationalen Beteiligungsflughäfen verzeichnete Fraport im  abgelaufenen Jahr ebenfalls deutliche Zuwächse. „Über Frankfurt hinaus haben wir auch an fast allen unseren Flughäfen weltweit neue Rekordmarken im Passagieraufkommen erzielt“, so Schulte. „Wir investieren weiterhin auch in unser internationales Portfolio, um die Flughäfen langfristig zu entwickeln. Derzeit setzen wir insbesondere  in Griechenland, Brasilien und Peru große Ausbauprojekte um und schaffen zusätzliche Kapazitäten.“