Stadtpolizei kontrolliert ein Drittel aller Frankfurter Shisha-Bars

Großangelegte Shisha-Kontrollen der Stadtpolizei gab es in der Nacht von Freitag auf Samstag im gesamten Stadtgebiet. 17 Bedienstete nahmen hierbei 20 Shisha-Bars, immerhin gut ein Drittel der insgesamt 64 Shisha-Bars in Frankfurt, unter die Lupe.

Die Feststellungen reichten von „beanstandungsfrei“ bis „brandgefährlich“. In zwei Bars löste der von den Kontrolleuren mitgeführte CO-Warnmelder sogar Vergiftungsalarm aus. In 15 Lokalitäten waren CO-Warnmelder entweder nicht oder nicht ausreichend vorhanden oder defekt. Ebenfalls 15 Mal musste die unzulässige Zubereitung von Kokoskohlen, zur Anfeuerung der Shishas, untersagt werden.

In zwei Fällen wurden Verstöße gegen das Gaststättengesetz sowie fehlende Abluftanlagen im Bereich der Kohlenzubereitung festgestellt. Jeweils einmal wurde gegen den Nichtraucher- und Jugendschutz sowie gegen das Aufenthaltsrecht verstoßen. In einem weiteren Fall kam es zum unerlaubten Ausschank von Alkohol und eine Gaststätte musste wegen Abwesenheit eines Verantwortlichen geschlossen werden. Wegen fehlender baubehördlicher Genehmigung wurde ein Ofen zur Zubereitung der Shishakohle außer Betrieb gesetzt. Lediglich zwei Shisha-Bars waren beanstandungsfrei.

Sicherheitsdezernent Markus Frank begleitete die Kontrollen der Stadtpolizei: „Wir wissen, dass es gerade in Shisha-Bars häufig zu Verstößen kommt. Speziell fehlende Sicherheits- und Ablufteinrichtungen spielen hierbei eine große Rolle. Im Sinne der Gesundheit der Menschen, die Shisha-Bars besuchen, müssen wir auch in Zukunft mit Nachdruck die Einhaltung von Vorschriften durchsetzen. Daher werden wir weiter derartige Kontrollen durchführen und auch die verbleibenden 40 Shisha-Bars in Frankfurt überprüfen.“