Hohe Zustimmung zu Verfassungsänderungen

Bei den Volksabstimmungen über die Hessische Verfassung wurden auch in Frankfurt am Main alle Änderungsgesetze von den Abstimmenden befürwortet. Der Anteil der „Ja“-Stimmen lag bei 14 der Einzelpunkte über dem landesweiten Anteil. Lediglich die Neuregelung der direkten Demokratie in der Verfassung fand in Frankfurt etwas weniger Zustimmung als in ganz Hessen.

Fünf der Abstimmungen erhielten in Frankfurt über 90 Prozent Zustimmung. Bei weiteren neun Punkten votierten mehr als 83 Prozent mit „Ja“. Nur bei der Absenkung des Alters zur Ausübung eines Landtagsmandats von 21 auf 18 Jahre sprachen sich über ein Viertel der Abstimmenden gegen die Änderung aus.

Von den 418.703 Frankfurter Abstimmungsberechtigten nutzten 64,6 Prozent die Chance, über die Verfassungsänderungen abzustimmen. An den Abstimmungen nahmen 270.275 Frankfurterinnen und Frankfurter teil und damit lediglich 105 weniger teil als an der Landtagswahl. „Daran zeigt sich, dass die Bürgerinnen und Bürger an der Hessischen Verfassung ebenso interessiert sind wie an der Zusammensetzung des Landtags“, hebt Stadtrat Jan Schneider, der für Wahlen und Abstimmungen zuständige Dezernent, hervor. „In Frankfurt haben wir weniger ungültige Stimmen als auf Landesebene“, kommentiert Jan Schneider die Tatsache, dass in Frankfurt die Quote um 0,8 bis 1,1 Prozentpunkte niedriger liegt als in Hessen.

Die ausführlichen Ergebnisse können in „frankfurt statistik aktuell“ 32/2018 nachgelesen werden. Die Ausgabe steht (ab Samstag, 3. November, 6 Uhr) auch unter http://www.frankfurt.de/statistik_aktuell als kostenloses PDF-Download zur Verfügung.