,Eine Chance für Frankfurt!‘: Stadt Frankfurt bereitet sich auf die Fußball-Europameisterschaft vor

(pm/fma) – Rund achtzig Vertreter von städtischen Ämtern sowie von wichtigen Organisationen und Institutionen aus Stadt und Region kamen vergangene Woche unter dem Thema „Nachhaltigkeit“ zu einem Workshop zusammen, der sich mit Frankfurt und der Fußball-Europameisterschaft 2024 beschäftigte.

Am Donnerstag, 27. September, gibt die UEFA bekannt, wer der Ausrichter der Fußball-Europameisterschaft 2024 sein wird. Sollte Deutschland den Zuschlag bekommen, (einziger Mitbewerber ist die Türkei) wird Frankfurt Spielort sein. Um diesen Fall vorzubereiten und die Chancen und Möglichkeiten des Großereignisses auf den Gebieten „Vielfalt und Integration“, „Europäischer Austausch“, „Umwelt und Natur“, „Mobilität und regionale Wirtschaft“, „Fair Play und Menschenrechte“, „Frankfurt: sportlich und gesund“, Sicherheit und Prävention“ sowie „Marke Frankfurt“ auszuloten und zu diskutieren, trafen sich die Experten in der Commerzbank-Arena zu einem halbtägigen Arbeitstreffen.

Durch die Veranstaltung führte Arved Lüth, dessen Agentur „Response“ von der Stabsstelle Frankfurt beauftragt ist, den städtischen Prozess zum Thema „Nachhaltigkeit“ zu strukturieren und zu moderieren. Stabsstellenleiter Georg Kemper begrüßte die Anwesenden und bedankte sich für die im Vorfeld geleistete Arbeit: „Ohne ihre Mitarbeit auf dem Weg zur EURO 2024 geht es nicht, gemeinsam wollen wir für Frankfurt und die Region an einem Strang ziehen.“ Bereits vor der Veranstaltung hatten die Teilnehmer Fragebögen zu den oben genannten Themen ausgefüllt, und so die Veranstaltung mitvorbereitet. Auch der Geschäftsführer der Stadion GmbH, Patrick Meyer, und Frankfurts Sportdezernent Markus Frank begrüßten die Gäste. „Wir freuen uns auf tolle Fußballspiele und eine großartige und friedliche Atmosphäre in Frankfurt. Wir beteiligen Verbände, Institutionen und Behörden damit sie frühzeitig Einfluss auf die Vorbereitungen und Planungen der Fußball EM nehmen zu können“, betont Stadtrat Markus Frank.

An runden Tischen wurden die acht Themen behandelt, und dazu Ideen gesammelt, Pläne entwickelt und sowohl Chancen, als auch Risiken identifiziert. „Solch ein Großereignis bietet für Frankfurt die Chance, dass notwendige Modernisierungsleistungen in der Infrastruktur und eine produktive Identifikation mit Stadt und Region befördert werden. Wir wollen, dass die Stadt und die ganze Region sich hinter diesem Ereignis versammeln und im Zuge dessen positive und nachhaltige Veränderungen umgesetzt werden können, die das Leben der Bürgerinnen und Bürger in Frankfurt und Rhein-Main weiterentwickeln“, betont Stabsstellenleiter Kemper die Auswirkungen der EURO 2024 außerhalb des eigentlichen Spielgeschehens.

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