Rund 1200 Einsätze für die Feuerwehr Frankfurt

(pm/fma) – Vollgelaufene Keller, Stromausfälle und zwei größere Brände waren die Einsatzschwerpunkte in der Nacht zum Freitag.

Für die Teilevakuierung des Elisabethen-Krankenhauses mussten Rettungsdiensteinheiten der Nachbarlandkreise unterstützen. Ab 14:30 Uhr gingen in der Zentralen Leitstelle Frankfurt die ersten Notrufe ein. Dies sollte bis in die späten Nachstunden so weitergehen. Es wurde ein Vollalarm für alle Freieilligen Feuerwehren in Frankfurt ausgelöst. Trotz des hohen Kräfteeinsatzes kam es teilweise zu längeren Wartezeiten bei den Betroffenen. Die Einsätze wurden nach Prioritäten angefahren und im Laufe der heutigen Morgenstunden abgearbeitet. Bei den meisten Einsatzstellen handelte es sich um vollgelaufene Keller und Unterführungen. Darüber hinaus musste das Elisabethen Krankenhaus teilweise evakuiert werden. Hierbei erhielten die Feuerwehr Frankfurt tatkräftige Unterstützung aus den Landkreisen Groß-Gerau, Main-Taunus und Offenbach.

Zu den Unwettereinsätzen summierten sich noch 54 Brand-, 82 Hilfeleistungs- und 424 Rettungsdiensteinsätze im Stadtgebiet. In der Mörfelder Landstraße kam es vermutlich durch einen Blitzschlag zu einem Dachstuhlbrand. Dieser erforderte umfangreiche Löscharbeiten.

In den frühen Morgenstunden rückten die Einsatzkräfte in die Speyrer Straße aus. Dort brach aus unbekannter Ursache in einem Wohn- und Geschäftshaus ein Feuer aus. Parallel zu den Löschmaßnahmen wurde das betroffene Gebäude evakuiert. 29 Personen wurden vor Ort durch die anwesenden Kräfte betreut und versorgt. 2 Personen erlitten eine Rauchgasvergiftung.

Fotos: Feuerwehr Frankfurt am Main