Tag der Geodäsie am 9. Juni auf dem Frankfurter Paulsplatz

(pm/fma) – Der dritte bundesweite Tag der Geodäsie am Samstag, 9. Juni, gewährt Einblick in eine Wissenschaft, die mehr und mehr Teil unseres Lebens ist.

Unter dem Motto „Galileo – ein Vermessungssystem revolutioniert den Alltag“ präsentieren sich das Stadtvermessungsamt Frankfurt, das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG), die Frankfurt University of Applied Sciences (FRA-UAS) und die Mainova-Tochter „Netzdienste RheinMain (NRM)“. Von 12 bis 17 Uhr sind Interessierte, egal ob Schulabgänger oder Technik-Begeisterter, herzlich eingeladen, zum Paulsplatz zu kommen, um Informationen aus erster Hand zu bekommen.

Das BKG stellt das Europäische Satellitenprojekt Galileo vor, das präzisere Positionsdaten liefert und Europa unabhängig von militärisch kontrollierten GPS- und Glonass Systemen macht. Wie Karteninformationen über Positionierungsdienste wie Galileo oder GPS erfasst werden, demonstriert das Stadtvermessungsamt mit Hilfe eines hochgenauen Kompakt-GPS-Empfängers.

Wie man „richtig in der Luft geht“, zeigt die FRA-UAS mit dem ausgestellten „Unmanned Aerial Vehicle“, einer Drohne zur luftgestützten Geodatenerfassung. „Geodätische Aufgaben eines Energieversorgers und Netzbetreibers“ erläutern NRM-Mitarbeiter.

Mit jeder Neuerung erweitert sich das geodätische Berufsfeld der Sparten Vermessung, Geoinformation, Flächenmanagement und mmobilienbewertung. Die beruflichen Perspektiven in diesen Bereichen sind hervorragend. Die University of Applied Sciences bietet Einblick in die Studiengänge im Bereich Geoinformation und Kommunaltechnik und berät zu Studienmöglichkeiten. Über Ausbildungsmöglichkeiten der Berufe Vermessungstechniker und Geomatiker können sich Interessierte ebenfalls am Aktionstag informieren.

Der Tag der Geodäsie wurde von der Deutschen Geodätischen Kommission (DGK) ins Leben gerufen. Ziel ist es, den Menschen die Geodäsie näher zu bringen und auf die beruflichen Möglichkeiten aufmerksam zu machen. Deutschlandweit beteiligen sich zahlreiche Firmen, Behörden, Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie Berufsverbände an der Aktion.

Foto: PM