Gruselig aber harmlos: Gespinstmotten an Bäumen und Sträuchern

(pm/fma) – Wo sie sind, sehen Bäume und Sträucher aus wie in einem Gespensterwald: Die Raupen der Gespinstmotte. Mit seltsam silbrig-weißen Gespinsten haben sie viele Bäume und Sträucher in Frankfurt umhüllt. Vor allem an der Nidda waren sie am Werk.

Mit dem feinen, klebrigen Gebilde aus Spinnweben schützen sich die Raupen der Gespinstmotte vor Fressfeinden und Regen. Ein Nebeneffekt: Die hungrigen Raupen fressen Sträucher und Baumkronen darunter völlig kahl, so dass nur die Gerippe der Blätter übrigbleiben. Das sieht vielleicht gruselig aus, ist aber kein Grund zur Sorge: Die Tiere und die Gespinste sind für den Menschen ungefährlich und werden daher nicht bekämpft. Und auch die Bäume und Sträucher überstehen das „große Fressen“: Bis spätestens Anfang Juni sind aus den Raupen Motten geworden, dann können die Bäume und Sträucher neue Blätter bilden.

Weitere Infos gibt es beim Grünflächenamt unter der Rufnummer 069/212-30991.

Foto: PM