Polizei zieht positive Bilanz nach Risikospiel

(pm/fma) – Die Frankfurter Polizei zieht nach der Begegnung der Frankfurter Eintracht gegen den Hamburger SV eine positive Bilanz. Das polizeiliche Konzept gegen Störer und Problemfans konsequent vorzugehen hat funktioniert.

In der Phase vor dem Spiel hatten Frankfurter Fans versucht die Anreise der Hamburger Fans mit einem Sonderzug an der Bahnstrecke zum Stadion zu stören. Der Sonderzug aus Hamburg musste kurzzeitig stoppen, da Personen auf dem Gleis liefen. Ein 32-jähriger Frankfurt Fan aus Wiesbaden wurde wegen Vermummung und Mitführen von Mundschutz vorläufig festgenommen. Ein 20-jähriger Hamburg Fan hatte versucht im Zugangsbereich zum Stadion eine größere Tasche mit Pyrotechnik und Vermummungsutensilien ins Stadion zu schmuggeln. Bei seiner Kontrolle durch den Ordnungsdienst wurde ein Mitarbeiter im Gerangel leicht verletzt. Der 20 Jahre alte Mann aus Hamburg wurde vorläufig festgenommen. Beide Personen verbrachten die Spielzeit in der Zelle, nicht gemeinsam versteht sich. Das Spiel begann mit einer kurzen Phase, in der im Gästeblock Rauchkörper und Pyrotechnik gezündet wurden. Leider gab es dieses verbotswidrige Abbrennen auch im Verlauf der zweiten Halbzeit. Die verbotenen Aktionen im Hamburger Gästeblock wurden von der Polizei videografiert und werden strafrechtlich verfolgt. Die Ab- und Rückreise der Hamburger Fans verlief nach dem Spiel weitestgehend störungsfrei.