Ammoniakaustritt am Hauptbahnhof und Küchenbrand am Flughafen beschäftigten die Feuerwehr

(pm/fma) – Um 14:52 Uhr am Mittwochnachmittag wurde die Feuerwehr zu einem Ammoniakaustritt in einen Technikraum vom Hauptbahnhof gerufen.

Ammoniak ist ein farbloses, stechend riechendes giftiges Gas. Als Maßnahmen wurden ein mit Atemschutz und speziellen Schutzanzügen ausgerüsteter Einsatztrupp zur Schadstoffmessung und Erkundung der Lage in den im Dachbereich vom Bahnhof befindlichen Technikraum eingesetzt, die unterhalb vom betroffenen Technikraum befindliche Markthalle vorsorglich geräumt und ein Teil vom Hauptbahnhof für den Publikumsverkehr vorübergehend gesperrt.

Die von den Einsatzkräften der Feuerwehr durchgeführten Messungen brachten als Ergebnis, dass außerhalb des betroffenen Technikraumes zu keiner Zeit eine gesundheitsschädliche Schadstoffkonzentration nachgewiesen werden konnte.

Nachdem als Ursache für den Ammoniakaustritt eine defekte Dichtung an einem Kühlaggregat lokalisiert und die Anlage von einer Fachfirma außer Betrieb genommen werden konnte, wurde der betroffene Bereich mit Hochleistungslüfter belüftet und abschließend die Einsatzstelle der DB AG übergeben.

Verletzt wurde niemand. Über die Höhe des Schadens können keine Angaben gemacht werden. Es bestand zu keiner Zeit eine Gefährdung für Personen und Umwelt. Am Einsatz waren 12 Einsatzfahrzeuge und rund 35 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr und Rettungsdienst beteiligt. Einsatzende war gegen 18:00 Uhr.

Parallel zum vorgenannten Einsatz mussten die Berufsfeuerwehr und die Werkfeuerwehr der Fraport AG um 15:16 Uhr zu einem Küchenbrand zum neben dem Flughafen befindlichen Gebäudekomplex „The Square“ ausrücken. Noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte hatte eine automatisch ausgelöste Löschanlage den Entstehungsbrand gelöscht. Die Feuerwehr musste somit lediglich Maßnahmen zur Entrauchung der Einsatzstelle ergreifen. Verletzt wurde niemand. Zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens können auch hier keine Angaben gemacht werden.