Vortrag: „Aus der Sammlung ins Labor: 100 Jahre Erforschung der chinesischen Vogelvielfalt“

(pm/fma) – Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Asien ein beliebtes Ziel für Forschungsreisende. Der Sichuan-Expedition des Dresdener Völkerkundlers Walther Stötzner von 1913 bis 1915 gehörten Geographen, Botaniker und Zoologen an, unter ihnen der Vogelkundler Hugo Weigold.

An Material seiner Vogelsammlung wird seitdem intensiv geforscht. Heute können dank moderner Verfahren die historischen Belege sogar genetisch untersucht werden.

Zum hundertjährigen Jubiläum der Stötzner-Expedition fuhren Senckenberg-Wissenschaftler im Sommer 2013 im Rahmen eines DFG-Projektes erneut auf das „Dach der Welt“.

Dr. Martin Päckert von den Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden berichtet in seinem Vortrag von der Expedition sowie von aktuellen Forschungsergebnissen aus China. Päckert ist Kurator der ornithologischen Sammlung bei Senckenberg Dresden und forscht vor allem in Europa und Asien.

Vortrag: Aus der Sammlung ins Labor: 100 Jahre Erforschung der chinesischen Vogelvielfalt
Referent: Dr. Martin Päckert, Senckenberg Naturhistorische Sammlungen Dresden
Datum: Mittwoch, 21. März, 19:15 Uhr
Ort: Hörsaal des Senckenberg Biodiversität und Klima, Forschungszentrums (Maria-Sibylla-Merian-Haus), Georg-Voigt-Straße 14 | 60325 Frankfurt

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Vortragsreihe wird veranstaltet von der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung in Kooperation mit dem Konfuzius-Institut Frankfurt am Main. Gemeinsam laden die beiden
Institutionen von März bis Mai 2018 dazu ein, in die Vielfalt des chinesischen Natur- und Kulturschätze einzutauchen. Dabei sind jeweils drei Vorträge der Naturhistorie sowie der Kultur dieses
faszinierenden Landes gewidmet. Die Bandbreite der Themen reicht dabei von der Weinkultur über die Erforschung von Spinnen, Vögeln und Klima bis hin zur Religion.

⇒www.senckenberg.de/konfuzius